Die neuen LaserJet-Serienbezeichnungen aus dem Hause HP rufen auch Monate nach Markteinführung noch Verwirrung hervor. Überschneidungen innerhalb einer marketingtechnisch neu bezeichneten Serie mit integrierten Geräten der Vorserien und damit entstehendes Bezeichnungsgemisch potenzieren dieses scheinbare Chaos auch noch.
Aber eigentlich ist es doch gar nicht so schwer. Jedenfalls wenn man sich erst einmal nur auf die Gemeinsamkeiten, auf die Linie dieses Konzepts konzentriert. Nehmen wir eine Serie, wo es schon durchgängig funktioniert: Die 400er Serie zum Beispiel. Genauer gesagt die Serie „HP LaserJet Pro 400“. Diese Bezeichnung klassifiziert die Geräteserie hinsichtlich Größe und Leistungsvermögen und sagt uns: Mittelklassegeräte. Für kleine Arbeitsgruppen. Preiswert, aber flott im Druck.
Schon nicht schlecht, aber was müssen wir noch wissen?
Na klar, z. B. ob es s./w. oder bunt ist. Das sagt uns dann die noch folgende Zahl: Also M401, M425, M451 und M475. In dieser Reihenfolge dann s./w.-Drucker, s./w.-Multifunktionsgerät (MFP), Color-Drucker, Color-MFP.
Das ist der grundlegende Schlüssel, der sich durch alle Geräteklassen zieht. Oder irgendwann ziehen soll. Die 1 ist immer ein s./w.-Drucker. Ob nun bei 401, oder 601. Und die 25 ist immer ein s./w.-MFP.
Und so weiter … wo eben schon auf dem Markt … und wo eben nicht noch mit einem Gerät mit der vorherigen Serienbezeichnung besetzt.
So, und nun viel Spaß bei der Suche nach den Ausnahmen. Kleiner Tipp: Vorsicht bei dem Gerät mit der Bezeichnung HP LaserJet Pro 200 M275. Dieses Gerät weicht ganz gemein von der eben erläuterten Serienlogik ab. Jeder, der nun stolz denkt, dass er die Serien auseinander halten kann, würde hier in die Irre geführt. Dieses Gerät beinhaltet nämlich das Laufwerk des HP LaserJet CP1025. Und auch der 3D-Scanner macht aus ihm kein wirklich in die 200er Klasse passendes Gerät …

Familienfoto HP LaserJet 400 Pro