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09.12.2021

GRÜNdlich geplant: 10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Büro

Ökologisches Handeln im Unternehmen ist kein Hexenwerk. Es muss nicht gleich die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sein oder die E-Autoflotte auf dem Hof (obwohl das durchaus wünschenswert wäre!), es geht auch mit kleineren Schritten vorwärts zu mehr Umweltschutz.

1. Energie sparen
Schalten Sie Ihren PC, Ihren Drucker, Ihre Schreibtisch- und Deckenlampe, Ihren Wasserkocher oder Kaffeebereiter immer vollständig aus. Stand-by ist überflüssig und kostet sinnlos Strom. Auch beim Heizen lässt sich sparen, indem Sie z. B. darauf achten, dass nicht gleichzeitig die Fenster beim Lüften sperrangelweit offenstehen und die Wärme buchstäblich zum Fenster hinaus geht. Unternehmen können sich zudem für einen Ökostrom-Anbieter, wie z. B. Lichtblick oder Polarstern entscheiden.

2. Wiederaufbereiten statt neu produzieren
Es muss nicht immer neu sein: Beim Kauf von Druckern oder anderen Elektrogeräten können Sie ganz im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens auf Wiederverwertung durch Aufbereitung ohne Qualitätsverlust setzen. Mit Refurbished-Geräten wie z. B. den berolina xChange Printern erhalten Sie Druck- und Multifunktionssysteme mit geringer Seitenzahl, die wiederaufbereitet, umfangreich geprüft und außerdem mit einer Garantie versehen sind. Und wenn es doch eine Neuanschaffung sein muss, dann achten Sie sehr auf die Energieeffizienzklasse des Gerätes und auf Öko-Siegel wie z. B. den Blauen Engel.

3. Weniger ist mehr
A propos Drucker: Hier sollten Sie genau überlegen, ob die Anschaffung eines weiteren Arbeitsplatzgerätes wirklich sein muss. Ein optimal platziertes Multifunktionsgerät kann z. B. gleich mehrere Drucker, Kopierer und Faxgeräte ersetzen. Denn weniger Systeme bedeuten weniger Stromverbrauch und später auch weniger Elektroschrott. Mit umfassenden Konzepten wie dem berolina 360° MPS (Managed Print Services) werden Drucker- und Kopiererlandschaften so optimiert, dass die Anzahl der Ausgabegeräte deutlich reduziert werden kann. Und der Energieverbrauch sinkt gleich mit.
Moderne Tintenstrahler sind leistungsstark und umweltfreundlich. Die Geräte des Herstellers Epson z. B. arbeiten mit Heatfree-Technologie und benötigen keine Energie mehr, wenn sie eingeschaltet oder aus dem Ruhezustand geweckt werden.
Ein wesentlicher Aspekt ist auch das Druckverhalten der Mitarbeitenden. Mit einfach umzusetzenden Voreinstellungen wie doppelseitigem Drucken oder dem Drucken von mehreren Seiten auf einer helfen Sie, Papier, Toner und Energie zu sparen. Grundsätzlich sollte immer darüber nachgedacht werden, ob das Ausdrucken z. B. von E-Mails überhaupt erforderlich ist. Dokumente können auch digital gespeichert und geteilt werden.

4. Wissen, was drin steckt
In vielen Dingen, mit denen wir nicht nur im Büroalltag in Berührung kommen, stecken Chemikalien. Nicht alle davon sind harmlos. Auch bei Druckern und Verbrauchsmaterialien ist genaues Hinsehen angesagt: Bei vielen Billig-Klonen, vor allem aus China, ist mittlerweile bekannt, dass Grenzwerte für giftige Stoffe weit überschritten sein können, da sie keiner EU-Richtlinie und -Kontrolle unterliegen. Seit 2007 gibt es die EU-Richtlinie namens „REACH“ (Regsitration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals). Kaufen Sie nur Produkte, die dieser Norm entsprechen!

5. Reduce, Reuse & Recyle
Reduzieren, Wiederverwerten und Recyceln hilft, den Wertstoffkreislauf zu schließen. Aber nicht alle Recyclingprogramme sind gleich. Auch beim Papier kann man viel für die Umwelt tun. Denn die Herstellung von Papier belastet die Umwelt stark, vor allem durch Abholzung, hohen Energie- und Wasserverbrauch und die Ableitung schädlicher Chemikalien in Gewässer. Daher ist besonders beim Papier Recycling die beste Wahl. Wer jetzt an braunes und wenig ansehnliches Papier denkt, liegt weit daneben. Mittlerweile gibt es hochwertiges Recycling Papier, dass von von produziertem Papier nicht zu unterscheiden ist. Ob für Drucker oder Kopierer, für Klopapier oder Küchenrolle, für jeden Einsatzzweck gibt es das passende Recyclingpapier. Achten Sie auch hier auf die entsprechenden Label wie FSC Recycled oder den Nordic Swan. Und nach dem Gebrauch geht das Papier wieder ins Altpapier und in ein neues Produktleben.
Am besten ist es, wenn schon bei der Entwicklung der Produkte an deren spätere Recyclingfähigkeit gedacht wird. Tonerkartuschen z. B. können so mehrfach verwendet und sogar verbessert werden. Zertifizierte Hersteller wie berolina bauen aus einmal verwendetem Verbrauchsmaterial völlig neue Kartuschen, die „SuperCarts “ mit Mehrleistung. Die SuperCarts werden mit speziell für sie entwickelten Hochleistungs-Tanks ausgerüstet. Damit können sie länger drucken und helfen so, die Umwelt zu schützen. Bis zu 90 Prozent aller Bestandteile kehren dann im Prozess der Wiederaufarbeitung zurück in den Wertstoffkreislauf.

6. Trennen tut nicht weh
Und wo wir gerade beim Altpapier sind: Mülltrennung bleibt weiter das A und O, denn ganz ohne Müll wird auch das bestorganisierte Büro nicht hinkommen. Daher sind die Unternehmen gut beraten, entsprechende Abfallbehältnisse zur Verfügung zu stellen, und zwar gekennzeichnet nach Verpackungsmüll, Hausmüll, Papier auch für schwierigere Hinterlassenschaften wie Batterien.
 

7. Weg mit dem Einweg!
Jeder kann etwas dafür tun, die Vermüllung der Meere durch Plastik zu stoppen: Nutzen Sie Glas- statt Plastikflaschen. Vermeiden Sie Einweg-Produkte wie Trinkhalme oder Plastikbecher, die inzwischen sowieso verboten sind. Achten Sie beim Kauf Ihrer Büroverpflegung auf eine möglichst plastikfreie Verpackung. Die schicken Kapsel-Maschinen mögen zwar mit ihrem Latte Macchiato dem Gaumen schmeicheln, mit dem einhergehenden Verpackungsmüll aber ganz gewiss nicht der Umwelt! Und was nützt der gesündeste Salat, das schönste Bio-Gemüse, wenn es eine gigantische Plastikhülle eingepackt ist? Ohnehin schmeckt selbstgemachtes und eingetuppertes Essen meist besser als Regalware. Wenn die Zutaten dann noch aus der Region kommen und „bio“ sind, idealerweise mit wenig oder gar keinem Fleisch, dann schmaust das gute Gewissen mit.

8. Mobilität
Einen wahren Boom vom Fall fürs Alteisen bis hin zum tausend Euro teuren Lifestyle-Objekt hat das Fahrrad hingelegt. Besonders in den Großstädten ist es inzwischen überhaupt nicht mehr wegzudenken und gewinnt immer größeren Raum. Leider ist der Arbeitsweg mit dem Bike oft ein lebensgefährlicher Trip, da die Infrastruktur größtenteils für den Autoverkehr ausgelegt ist und Fahrradwege oft Fehlanzeige sind. Dennoch ist der Drahtesel die beste (und oftmals auch die zeitsparendste) Alternative, wenn es darum geht, kurze Strecken zu bewältigen.
Laut einer aktuellen Studie haben Menschen, die mit Fahrrad zur Arbeit gelangen, zudem ein 20 Prozent geringeres Risiko frühzeitig zu sterben im Vergleich zu Autopendlern! Fragen Sie Ihren Arbeitgeber doch mal nach einem Dienstradleasing oder bieten Sie diese tolle Lösung Ihren Mitarbeitenden an.

9. Einkauf
Jeder Mensch muss Waren einkaufen. Anstelle von vielen Lieferanten, bündeln Sie die Waren und beziehen Sie aus wenigen Quellen. Das spart Prozesskosten. Wichtig dabei ist es, Einzelbestellungen zu vermeiden. Regionale Anbieter und vor allem wenige Sammelbestellungen sparen lange und zu häufige Transportwege. Eine einfache und gute Weise CO2 einzusparen!

10. Digitales Meeting
Wenn die Corona-Krise eine Erkenntnis gebracht hat, dann diese: Geschäftsreisen müssen oft nicht sein. Von CO2-Sünden wie Kurzstreckenflügen ganz zu schweigen, bringen auch Auto- und selbst Bahnfahrten keine gute Umweltbilanz im Vergleich zu Video-Konferenzen. Also lieber zum Telefon oder zur Videokamera greifen als zum Autoschlüssel. Und wer von uns hat in den letzten zwei Jahren nicht schon längst einmal Teams, Zoom oder Webex genutzt?

Fazit: 
Es gibt unzählige Möglichkeiten, den Büroalltag nachhaltiger zu gestalten, und die meisten sind sogar wirtschaftlicher. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Ob ausgeklügelte Logistik- und Mobilitätskonzepte, ressourcenschonende Lösungen wie Managed Print Services oder einfache Maßnahmen wie nachhaltige Büromöbel, umweltfreundliche Reinigungsmittel, Fairtrade-Kaffee, bienenfreundlichen Grünflächen bis hin zu fair Fashion und Natur-Kosmetika – alle diese Schritte helfen, den ökologischen Fußabdruck zu verringern und bieten Ihnen am Ende eine positive Umwelt-Bilanz.


 

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